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Gemeinsam für mehr Sicherheit und Erfolg

Oktober 2016: Schweizer BauJournal

Eine gute und wirkungsvolle Verbandsarbeit ist heute sehr wichtig. Der Schweizerische Verein für Brandschutz- und Sicherheitsfachleute (VBSF) ist hier ein schönes Beispiel für ein perfektes Netzwerk. Dabei geht es längst um mehr, als den Austausch von Wissen und Erfahrung.

«Der Schweizerische Verein für Brandschutz- und Sicherheitsfachleute (VBSF) ist ein unabhängiges Netzwerk, welcher sich für die Sicherheit von Menschen, Tieren und Sachwerten einsetzt», so beschreibt sich der Verband selbst auf seiner Internetseite. Das klingt zunächst sehr trocken und sachlich. Dennoch funktioniert diese gemeinsame Zusammenarbeit sehr lebendig in Form von regelmässigen persönlichen Treffen, durch gezielte Weiterbildungsmassnahmen sowie den ständigen Erfahrungsaustausch der Mitglieder und dem Vorstand: «Wir verstehen uns als ein gut funktionierendes Netzwerk, das die Arbeit und die positive Entwicklung seiner Mitglieder im ständigen Dialog, vor allem aber auch in direkten und persönlichen Gesprächen aktiv voranbringt», so beschreibt es Marco Wunderle, der Präsident des Zentralvorstandes für die gesamte Schweiz.
Um auch die regionalen Themen gezielter zu fördern, unterteilt sich der VBSF in insgesamt vier Sektionen Mitte, Ost, West und Süd.

Gegründet wurde der Verein bereits im 1977. Heute nach fast vierzig Jahren gehören dem gut funktionierenden Netzwerk bereits rund 670 Sicherheitsfachleute aus allen Sicherheitsbereichen an. Die Mitglieder sind dabei stets natürliche Personen, die somit auch nach einem eventuellen Stellenwechsel dem Verband treu bleiben.

Der kompetente Ansprechpartner für Sicherheitsfragen

Der technische Fortschritt und die ständigen gesetzlichen Anpassungen an die Sicherheit und den Brandschutz nehmen ständig zu. Ein Beispiel sind die neuen VKF-Brandschutzvorschriften, die 2015 in Kraft getreten sind. Hier gab es eine Menge Informationsbedarf.
Der Austausch von Wissen und Erfahrungen ist gerade bei derartigen Neureglungen eine ganz wichtige Stütze für die Verbandsmitglieder. Im Rahmen von Workshops und Fachtagungen bietet der VBSF seinen Mitgliedern daher ständig die Möglichkeit, sich über die aktuell relevanten Fragen rund um die Themen Sicherheit und Brandschutz auszutauschen. Angeboten werden kostengünstige Halbtages- und Ganztages-Fachtagungen, die je nach Themenschwerpunkt von der VKF, der Swissi, und und der SGAS als Fortbildungseinheit anerkannt werden.

Die Auszeichnung für Innovationen im Brandschutz

Als zusätzlicher Anreiz für eine aktive und konstruktive Zusammenarbeit dient die regelmässige Vergabe des Sicherheitspreises. Hier werden Personen ausgezeichnet, welche besondere Leistungen für die Förderung der Sicherheit erbracht haben. Zudem gibt es über das gesamte Jahr verteilt eine ganze Reihe weiterer gesellschaftlicher Anlässe, die neben dem intensiven Gedankenaustausch vor allem der Pflege der Kameradschaft dienen. Doch nicht nur bei den zahlreichen persönlichen Treffen, wofür oft die Zeit fehlt, herrscht ein reger Dialog innerhalb des VBSF. Auch das Internet spielt selbstverständlich längst eine ganz entscheidende Rolle.

Auch Online bestens vernetzt

Anfang des Jahres gönnte man dem Webauftritt eine Art Facelifting. Auf allen Endgeräten, dem Computer, dem Tablet und dem Smartphone finden sich alle Fakten und Nachrichten gut sortiert auf einen Blick. Hier können Mitglieder, Interessenten, aber auch Medienvertreter die wichtigsten Informationen schnell einsehen und teilweise auch als PDF downloaden. So wird hier u.a. die Vereinszeitschrift «VBSF-info» als PDF online gestellt und kann so jederzeit abgerufen werden.
Auch die VBSF Stellenangebote für Brandschutz- und Sicherheitsfachleute werden hier publiziert. Die Kosten für ein Inserat im PDF-Format betragen 200 Franken. Überhaupt legt man grossen Wert auf eine budgetverträgliche Gestaltung der Preise.
Das gilt auch für die sehr moderaten Mitgliedsbeiträge, die für aktive Mitglieder lediglich 100 Franken betragen. Dadurch will man gewährleisten, dass die Mitglieder auch ohne die finanzielle Unterstützung ihres Arbeitsgebers, die Vorteile der gemeinsamen Zusammenarbeit und des umfangreichen Bildungsangebots kostengünstig nutzen können.

Das Netzwerk für Branchenexperten

Aufgenommen werden Schweizer Brandschutz- und Sicherheitsfachleute, wozu auch Sicherheitsbeauftragte in einem Unternehmen zählen.

Eine Hürde gilt es vor der Aufnahme dennoch zu bewältigen: Der Bewerber muss über ein Diplom aus der Sicherheits- und Brandschutzbranche verfügen oder einen Nachweis über eine gleichwertige Ausbildung erbringen. Diese setzt eine Ausbildung von mindestens 10 Tagen voraus.

Nachgewiesen werden müssen Kenntnisse in folgenden Bereichen: Risikomanagement, Arbeits- und Brandsicherheit, Personen-, Sachwertschutz sowie Datensicherheit. Dabei ist es unerheblich welche Berufsausbildung oder akademischer Abschluss bereits vorliegen. Dieser Nachweis ist ein Muss. Wenn dieser Kurs auch nur 10 Tage dauert, so sollte man diesen nicht unterschätzen. Für einen erfolgreichen Abschluss sind bereits sehr gute Fachkenntnisse erforderlich, die durchaus dem Wissensstand eines fortgeschrittenen Experten entsprechen. Fachfremde Bewerber wären hier sicher überfordert. Für den Branchenexperten ist die Hürde mit etwas Anstrengung jedoch durchaus zu bewältigen.

Wer sich für die Mitgliedschaft interessiert und die erforderlichen Aufnahmebedingungen und Voraussetzungen erfüllt, kann sich direkt via Internet um die Mitgliedschaft bewerben und das Aufnahmegesuch ausfüllen. Die Aufnahmegesuche werden durch die betreffende Sektion in der Regel innerhalb von zwei Monaten entschieden.
Sicher ist: Wer dem wachsenden Wettbewerb und den steigenden Anforderungen gerecht werden will, für den ist eine gute Vernetzung für mehr Wissenstransfer unbedingt erforderlich. Der Schweizerische Verein von Brandschutz- und Sicherheitsfachleuten (VBSF) ist hierfür sicher die erste Adresse.